Bericht des Bürgermeisters vom 16. September 2021

Sehr geehrter Ratsvorsitzender,
sehr geehrte Ratsmitglieder,
sehr geehrte Damen und Herren,

das Jahr 2021 wurde bislang von der Coronapandemie geprägt, sodass meine Tätigkeiten überwiegend von Büroarbeit und Onlinebesprechungen geprägt waren.

Ab Mitte des Jahres kamen dann auch wieder Präsenzveranstaltungen hinzu und auch das Veranstaltungsleben in Brake (Unterweser) nahm wieder Fahrt auf.

Erwähnenswert in diesem Zusammenhang ist das 3. Internationale Braker Bildhauertreffen, das vom 14.08.2021 bis 21.08.2021 an der Kaje stattfand. Die Veranstaltung erfreut sich zunehmender Beliebtheit und lockt Besucher aus Nah und Fern an. Festzustellen ist das insbesondere an der Tatsache, dass eine Skulptur von einem Gast aus Süddeutschland erworben wurde.
Ich möchte mich auf diesem Wege nochmals bei den Sponsoren für die finanzielle Unterstützung, dem künstlerischen Leiter, Herrn Torsten Schütt, sowie dem Team des FB 10 unter der Leitung von Herrn Schubert sehr herzlich danken. Super gemacht – 2023 gibt es eine Neuauflage.

Dass sich die Braker sowie viele Gäste nach einer Gelegenheit zum Feiern gesehnt haben, zeigt der wirklich beeindruckende Erfolg unserer Sommerlounges, die an vier Donnerstagen im August und dem ersten Donnerstag im September an der Kaje durchgeführt wurden. 2.700 Gäste konnten wir dort insgesamt begrüßen. Das Konzept, diese Veranstaltung mit ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern durchzuführen, hat sich aus meiner Sicht deutlich bewährt. Vielen Dank an die Serviceclubs Rotary Brake und Round Table, die Johanniter Unfallhilfe, die Mitglieder des Freundeskreises Zwiesel und des Beirates des BrakeVereins, die für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltungen gesorgt haben. Einen besonderen Dank an den Koordinator, Frank Fleischer, vom Brake Verein, der in ehrenamtlicher Tätigkeit alles organsiert hat und immer der Mann war, der sozusagen nach Veranstaltungsende das Licht ausgemacht hat und als letzter von Bord ging.

Kennen Sie die Aktion „Schlaue Köpfe tragen Helm“? Nein – hierbei handelt es sich um eine Aktion, die ihren Ursprung im Landkreis Cloppenburg hat. Der dortige Kreisschulelternrat hat eine Initiative ins Leben gerufen, die sich zur Aufgabe gemacht hat, alle Grundschüler mit einem Fahrradhelm auszustatten, sofern die Schülerinnen und Schüler keinen Helm haben. Damit sollen schwere Kopfverletzungen bei Fahrradunfällen vermieden werden. Diese Initiative wurde nun auch vom Kreiselternrat in der Wesermarsch, Herrn Ronald Arping, in die Wesermarsch getragen und wird von mir und dem Landkreis unterstützt. Zur Teilnahme an der Aktion aufgerufen waren alle Grundschulen in der Wesermarsch. Und ich kann vermelden, alle fünf Braker Grundschulen machen mit und sind dabei. Der GuV Oldenburg beteiligt sich als Unfallversicherungsträger finanziell an der Aktion.

Es ist uns gelungen weitere Spendengelder einzuwerben, sodass 400 Fahrradhelme beschafft werden konnten, die nun in einem Losverfahren an die Schülerinnen und Schüler der teilnehmenden Grundschulen in der Wesermarsch verteilt werden. Eine tolle Aktion, die jährlich wiederholt werden soll und für die ich Herrn Arping sehr herzlich danke. Vielen Dank auch an alle Sponsoren, die diese Aktion unterstützen.

Ich trage seit einer sehr eindrucksvollen Vorführung, in der gezeigt wurde, welche schwerwiegenden Kopfverletzungen entstehen können, wenn man mit dem Kopf aus einem Meter Höhe auf dem Asphalt aufkommt, beim Radfahren einen Helm. Tragen Sie beim Radfahren einen Helm? Nein? Dann sollten Sie darüber nachdenken, es zu tun. Denn, wir als Erwachsene sollten Vorbilder sein – und im Übrigen, wie die Aktion schon sagt: Schlaue Köpfe tragen Helm.


Liebe Kolleginnen und Kollegen,

heute ist es mir ein dringendes und von Herzen kommendes Anliegen, allen Kameradinnen und Kameraden der Braker Feuerwehren für ihren unermüdlichen Einsatz ganz besonders zu danken und meine allergrößte Anerkennung aussprechen.

Wie wichtig es ist, eine engagierte und motivierte ehrenamtliche Feuerwehr zu haben, hat sich in den vergangenen Tagen deutlich gezeigt. 20 Brand- und Rettungseinsätze in den vergangenen knapp 2½ Wochen haben unsere ehrenamtlichen Mitglieder der freiwilligen Feuerwehren an den Rand der Belastungsgrenze gebracht. Insbesondere der Einsatz beim schweren Verkehrsunfall auf der B 212, an dem ein Feuerwehrfahrzeug der FF Köterende beteiligt war und 6 Kameraden verletzt wurden, war sehr belastend und wirkt psychisch lange Zeit nach. Den verletzten Feuerwehrkameraden und der verletzen Feuerwehrkameradin wünsche ich auf diesem Wege eine schnelle und gute Besserung!

Die Mitglieder unserer Freiwilligen Feuerwehr sind zu jeder Tages- und Nachtzeit bereit, ihre Freizeit, aber auch die Gesundheit und im Zweifelsfall auch ihr Leben für unser Gemeinwohl einzusetzen. Geht der Melder los, lassen sie alles stehen und liegen. Das ist nicht selbstverständlich. Ich könnte jetzt noch sehr viel sagen, aber ich sage einfach und öffentlich: DANKE, DANKE das ihr da seid! Rat, Verwaltung und ich als Bürgermeister unterstützen euch und werden auch zukünftig für eine gute Ausstattung sorgen.

Danken möchte ich an dieser Stelle auch den Partnerinnen/Partnern sowie den Kindern und weiteren Familienangehörigen, dass sie "ohne Murren" die häufigen Abwesenheiten und Störungen des Familienlebens, auch in der Nachtzeit, hinnehmen und das Ehrenamt unterstützen.
Auch den Arbeitgebern unserer Feuerwehrkameraden/-innen sei hier herzlich gedankt, dass sie das wichtige Ehrenamt unterstützen und die einsatzbedingten Fehlzeiten klaglos akzeptieren.

Und für die Menschen, die sich über laute Einsatzhörner der Feuerwehrfahrzeuge aufregen und sich auch noch darüber beschweren, habe ich überhaupt kein Verständnis und verurteile ein solches Verhalten ausdrücklich! Ihnen sei hier gesagt, dass der Einsatz des Einsatzhorns eine gesetzliche Vorgabe ist, die sich aus § 38 StVO ergibt.

Mir ist ein wichtiges Anliegen, die hohe Belastung unserer ehrenamtlich tätigen Mitglieder der Feuerwehr heute öffentlich zu machen und meinen und unseren ganz besonderen Dank auszusprechen. Mir ist bewusst, dass wir viele weitere ehrenamtliche Mitglieder von Rettungs- und Hilfsorganisationen haben. Auch denen sei für ihr Engagement herzlich gedankt. Unsere Feuerwehr braucht aber gerade jetzt, in dieser Zeit mit einer außergewöhnlichen hohen Einsatzbelastung, unsere Unterstützung und unseren besonderen DANK!

Abschließend möchte ich die heutige, letzte Ratssitzung der Ratsperiode 2016 - 2021 nutzen, um Ihnen, liebe Kollegen und Kolleginnen, für die gute Zusammenarbeit der letzten 5 Jahre zu danken. Es war immer eine gute und vor allem auch konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Und das war in diesem Gremium ja nicht immer so.

Wir haben, und davon bin ich zutiefst überzeugt, viel erreicht und auf den Weg gebracht. Natürlich ist noch einiges zu tun, und das gehen wir in der nächsten Ratsperiode an. GEMEINSAM!


Und damit endet mein heutiger Bericht.

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